Dr.
Karin Schell Ÿ
Bertha-von-Suttner-Str. 12 Ÿ
85716 Unterschleißheim Ÿ (
089-3211008
Pressewart
Bezirk Oberbayern
Wir freuen uns über
jeden Bericht, der von den einzelnen Presseverantwortlichen in unseren obb.
Vereinen von Schwimmveranstaltungen jeglicher Art geschrieben wird.
Unsere Fachwartin
für das Pressewesen im Bezirk I München-Oberbayern, Frau Dr. Karin Schell hat
jedoch eine grosse Bitte: Zur
Koordination bei der Veröffentlichung dieser Berichte in der BSV-Welle unter
-Bezirk Oberbayern- bezüglich Redaktionsschluss oder Doppelberichterstattung
würde Sie gerne in der Form von Euch unterstützt werden, wenn diese Berichte
gleich an sie gemailt werden.
Diese werden dann
ohne anfallende Kosten von ihr insgesamt zusammengestellt und an die Redaktion
der BSV-Welle weitergemailt. So würde auch unsere Fachwartin für das
Pressewesen im BSV, Frau Rose-Marie Radl in Bezug auf unnötige
Korrekturarbeiten tatkräftig entlastet.
Gelungene
Premiere - Oberbayerische Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn
Deutscher Jahrgangsrekord für Alexandra Wenk
Nach enttäuschenden Meldezahlen für die Oberbayerischen
Kurzbahnmeisterschaften, nur offene Wertung, hat man im Bezirk die Weichen
gestellt und diese als Jahrgangsmeisterschaften ausgeschrieben. Dabei wurde im
Vorfeld viel spekuliert, wie diese von den Vereinen wohl angenommen werden. Es
meldeten 28 Vereine ca. 350 Aktive die insgesamt 1.700 Starts absolvierten –
und auch die „Stars“ waren mit dabei. Da alle Strecken angeboten wurden, war
ein Mammutprogramm zu absolvieren, das der ausrichtende SV Dachau voll im Griff
hatte. Bei dieser Anzahl von Schwimmern, Betreuern und Zuschauern entstand eine
bis dahin im Dachauer Hallenbad noch nicht erlebte Wettkampfatmosphäre. Schlag
auf Schlag gingen die Wettkämpfe ins Wasser, begleitet von lautstarker
Anfeuerung, die sich abrupt in Stille wandelte, wenn der nächste Lauf mit dem
Anschlag des letzten Schwimmers ins Wasser ging.
Zu Beginn der neuen Saison wurde dieser Wettkampf allen Anschein nach
von den Vereinen genutzt, um eine Standortbestimmung durch zu führen, so waren
alle Schwimmer des Bezirkes am Start und obwohl so früh in der Saison wurden
sagenhafte Leistungen erzielt – das Highlight der Deutsche Jahrgangsrekord von
Alexandra Wenk, die die 200m Rücken in 2:14,06 absolvierte und am Folgetag auch
den Bayerischen Jahrgangsrekord über die 100m Rücken auf 1:03,92 verbesserte.
Sie wurde vom Bezirk Oberbayern mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Mit 53 Schwimmern und 336 Einzelmeldungen war erwartungsgemäß die SG
Stadtwerke München der am stärksten vertretene Verein. Die SSG Neptun
Germering, der SC Delphin Ingolstadt, die Wasserratten Fürstenfeldbruck und
Wacker Burghausen kamen noch über 100 Meldungen was sich dann auch im
Gesamtergebnis niederschlug. Von den
Insgesamt 281 vergebene Titeln, konnte die SGS München mit 118 fast die Hälfte
mit nach Hause nehmen, gefolgt von Wacker Burghausen (24), der SSG Neptun
Germering 19, den Brucker Wasserratten (17), den Delfinen aus Ingolstadt (14),
dem SV Lohhof (13, der SSG Penzberg Tutzing (12 und dem TSV Erding mit 11.

Während im Hallenbad der Wettkampf lief, hatte der Bezirksschwimmwart,
Erich Schmidt, der insgesamt hochzufrieden mit dem Wettkampf war, alle Hände
voll zu tun, die Siegerehrungen durchzuführen. Neben den Jahrgangsmeistern
waren dann zum Schluss noch die Pokale für die besten Leistungen in Addition
der Leistungen aller Stilarten über die 100m durch zu führen. Hier konnten bei
den Frauen Veronika Ehrenbauer vor Robin Neumann (beide SGS München) und Selina
Sadri (Wacker Burghausen) und bei den Männern Valentin Kaufmann (SGS München)
vor Oliver Zeidler (TSV Erding und Clemens Sebisch (SGS München) die Pokale in Empfang nehmen.
Rainer Rupprecht
Ehrungen im Bezirk
Oberbayern
Wie
jedes Jahr wurden besonders erfolgreiche oberbayerische Sportler und verdiente Mitarbeiter
aus den Vereinen zusammen mit ihren Angehörigen und Trainern nach Ismaning
eingeladen. Nach angeregten Gesprächen und einem ausgezeichneten Menu kam der
Höhepunkt des Abends, die Ehrungen. Der Bezirksratsvorsitzende Dietmar Neufang
betonte wie wertvoll die Unterstützung der Eltern ist und bedankte sich bei den
Müttern der jungen Sportler mit Blumensträußen für ihren Einsatz.
Bei
den jungen Schwimmern wurde Valentin Kuhn vom SV Ottobrunn 1970 e.V. für sechs
Oberbayerische Meistertitel ausgezeichnet. Oliver Zeidler vom TSV 1862 Erding
wurde siebenmal Oberbayerischer Meister. Sechs
Oberbayerische Titel gewann Emily Siebrecht von der SG Stadtwerke
München. Sie wurde darüber hinaus sechsmal Bayerische Jahrgangsmeisterin und
schwamm vier Bayerische Altersklassenrekorde. Besonders eindrucksvoll ist die
Bilanz von Marina Sulzmann die ebenfalls bei der SG Stadtwerke München
trainiert. Sie wurde achtmal Oberbayerische Jahrgangsmeisterin, bei den
Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften wurde sie elfmal Erste, bei den
Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften sammelte sie fünf Titel. Über 800m
Freistil wurde sie Deutsche Jahrgangsmeisterin. Insgesamt stellte sie sechzig
Bayerische Altersklassenrekorde auf.
Die
Jüngsten zu Ehrenden kamen einmal mehr von den Wasserspringern: Lisa Mertes
und Dennis Nothaft von der SG Stadtwerke
München haben mit ihren 10 Jahren schon große Erfolge erzielt. Bei den
Süddeutschen Meisterschaften gewann Lisa viermal Gold und Dennis dreimal Gold
und einmal Silber. Beide sind im D Kader und besuchen ab diesem Jahr das Isar
Sportgymnasium.

Die
Synchronschwimmerin Laura Dünzinger wurde für ihre Erfolge im Duett und in der
Gruppe geehrt. Hannah Huber, die Mitglied der Jugendnationalmannschaft ist,
wurde 2008 Deutsche Jugendmeisterin im Solo und 2009 Deutsche Jugendmeisterin
im Duett. Franziska Ambros, ebenfalls Mitglied der Jugendnationalmannschaft,
wurde Deutsche Jugendmeisterin in der Gruppe und war die Jahrgangsbeste beim
Deutschen Pflichtranglistenturnier 2009.
Mit
David Milosavjevic, Marko Ristic, Christopher Schäfer und Felix Unger wurden
vier erfolgreiche Wasserballtalente geehrt. Besonders hervorzuheben ist, dass
David, Marko und Christopher bereits in der Süddeutschen Auswahl eingesetzt
wurden. Ausgesprochen torgefährlich zeigte sich David in einem Spiel gegen
Weiden, wo er neunmal traf!
Das
Silberne Ehrenzeichen des Bezirks Oberbayern wurde heuer an drei besonders
aktive Vereinsmitglieder verliehen. Für ihr außergewöhnliches Engagement
bedankte sich der Bezirk bei Barbara und Josef Stanke vom TSV Erding, die seit
mehr als zwanzig Jahren als Kampfrichter und Verpflegungsorganisator immer zur
Verfügung stehen. Seit mehr als 25 Jahren als Trainer aktiv war Matthias
Rentsch von Neptun Germering, bevor er 1. Vorsitzender des Traditionsvereines wurde. Mit der Ehrennadel
in Silber des BSV wurden Martin
Kristmann und Markus Rettinger ausgezeichnet.
Die
Ehrennadel in Gold des BLSV wurde Harry Schnell zusammen mit einem Bayerischen
Löwen vom Bezirk für seine Verdienste um den OMP überreicht. Von 1985 als er
ihn aus der Taufe hob bis 2008 organisierte er den beliebten Wettkampf. Last
but not least wurde Christine Rauchenecker mit der goldenen Ehrennadel mit
Kranz des BLSV ausgezeichnet.
Karin Schell
10.
Internationaler Masters Cup des Schwimmvereins Dachau
Zur 10. Auflage des
Masters Cup lug der Dachauer Schwimmverein ein und wieder folgten die Masters
Schwimmer aus den Nachbarländern sowie der gesamten Bundesrepublik dieser
Einladung. Eine tolle Stimmung, prägte die Veranstaltung, bei der zu
Jahresbeginn sagenhafte Leistungen erbracht werden. Die viele Arbeit im Vorfeld
und während des Wettkampfes hat sich wieder einmal gelohnt, man blickt zurück
auf eine äußerst gelungene Veranstaltung, wobei der Abschiedsgruss, .. dann bis
nächstes Jahr, ehrlich gemeint ist.
Mir einem
Meldeergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres, heuer 909 Einzelmeldungen,
sowie 97 Staffelstarts von 52
teilnehmenden Vereinen aus 4 Nationen (A, CH, CZ und D) startete der Wettkampf
unter der Leitung der Schiedsrichter
Sigi
Wieder,
und das bereits im 10 Jahr, zeigt sich das Leistungsniveau dieses Wettkampf
durch eine Fülle von geschwommenen Rekorden. Die Bilanz: 1 Europarekord, 7
Österreichische, 4 Schweizer sowie 7 Deutsche Rekorde waren zu verzeichnen.
Während die Rekorde die außergewöhnlichen Leistungen dokumentieren, sprechen
auch die erreichten Zeiten für sich. Schon das Meldeergebnis zeigte 13
Schwimmer über 100m Freistil unter einer Minute, im Endergebnis haben es
immerhin 9 geschafft.
Dr.
Barbara Gellrich (SG EWR Rheinhessen-Mainz/AK45) sorgte über 200m Lagen in
2:34,30 für den Europarekord. Marion Hillenbrand-AK55 (200m S), Antje Auhl-AK30
(200m S und 100m S), Uwe Boer-AK40 (400m L), Luise Knöpfle-AK70 (100m B) sowie
nochmals Dr. Barbara Gellrich über die 100m Schmetterling sorgten für die
Deutschen Rekorde.

"International"
wurden die Landesrekorde von Monika Messner (AK35), Doris Kaufmann (AK40) und
Georg Stimpfl (AK55) für Österreich - Maya-Claire Diezi (AK65), René Diezi
(AK70) und Toni Pavicic-Donkic (AK40) für die Schweiz geschwommen.
Bemerkenswert
ist, dass auch immer mehr junge Masters, also die AK20 und 25 immer stärker im
Wettkampf vertreten sind, was dem Schwimmen und dem Masters Sport auf Dauer
sehr gut tun wird, da es das früher typische Loch, mit 17 aufgehört und dann
mit 35 wieder eingestiegen, nicht mehr gibt. Einige Schwimmer verbessern ihre
Leitungen noch bis zum 50-ten kontinuierlich.
In der Pokalwertung
siegte wie im Vorjahr die SG Stadtwerke München, die mit 33 Schwimmern bei 118
Einzel- und 25 Staffelstarts ins Wasser gingen und dabei 81 Goldplatzierungen
erschwamm. Auf dem 2. Platz kam der Sieger von 2007, der SV Lohhof. Mit 19
Schwimmern wurden 117 Einzel- und 20 Staffelstarts absolviert – 41 mal die
Goldene war der Lohn, wobei der Abstand zu München beträchtlich ist. Hart
umkämpft war der 3. Platz, der dann doch an den ausrichtenden Schwimmverein
Dachau, mit 19 Goldplatzierungen ging.
Wie bereits in den
vergangenen Jahren, nahmen auch wieder einige Funktionäre des Deutschen- und
des Bayerischen Schwimmverbandes an der Veranstaltung teil, absolvierten ihre
Schwimmstrecken und konnten für die vielen Siegerehrungen gewonnen werden.
Neben dem DSV Vize, Eckehard W. Gebauer waren dies Martina Markus,
Vizepräsidentin des Bayerischen Schwimmverbandes (BSV), sowie Marianne
Papendieck, langjährige Vorsitzende der Fachsparte Masters. Bemerkenswert bei
Marianne ist, dass sie bei den meisten Veranstaltungen dabei war und neben ihren
„offiziellen“ Aufgaben immer im Kampfgericht dabei war.

Zufrieden saßen die
Verantwortlichen nach dem Wettkampf noch in der Cafeteria und schauen bereits
wieder in die Zukunft, denn auch 2010 soll es wieder den Dachauer Masters Cup
geben, die 11. Auflage.
Rainer Rupprecht
29. Germeringer
Zwergerlschwimmen am 7.02.2009
Am 7. Februar
richtete die SSG Neptun Germering ihr 29. Zwergerlschwimmen aus. 21 Vereine aus
Bayern sowie der WSV St. Johann in Tirol und der SC Meran aus Italien hatten
290 junge Schwimmerinnen und Schwimmer zu insgesamt 872 Starts gemeldet. Dies
waren erfreulicherweise wieder über hundert Meldungen mehr als in den beiden
letzten Jahren.

Am Morgen schwammen
die 6- und 7-jährigen im kindgerechten Abschnitt jeweils 25 Meter Brust, Rücken
und Freistil. Nach einer kurzen Pause starteten dann die Zwergerl bis 10 Jahre
über jeweils 50 Meter Schmetterling, Brust, Rücken und Freistil sowie 100 Meter
Lagen. Für viele bedeutete das Germeringer Zwergerlschwimmen die ersten Starts
um Platzierungen, Medaillen und die beliebten Kuscheltiere, während andere
schon reichlich Wettkampferfahrungen mitbrachten.
Die ausrichtende
SSG Neptun Germering schickte dieses Jahr 15 Jungen und 14 Mädchen ins Rennen.
Nikita Tsvetkov (Jahrgang 2001) konnte seine Erfolge der letzten Jahre
wiederholen und auch diesmal zwei Goldmedaillen gewinnen. Er siegte mit
deutlichem Abstand in 0:45,51 Min. über 50 m Freistil, in 0:52,42 Min. über 50
m Rücken und holte sich Bronze auf der Bruststrecke. Auch die gleichaltrige
Cornelia Rips konnte sich Gold erkämpfen. Mit gutem Vorsprung gewann sie in
0:52,32 Min. über 50 m Brust und sicherte sich dazu Bronze über 50 m Freistil.

Weitere Medaillen
für Germering holten Maximilian Stadler (Jg. 2000), Sophia Kremser (2002), Mareike
Feller (1999), Claudia Dobmeier (2003), Jasmin Borger (2002), Valerie Wechner
(2000) und Martin Treutterer (2002).
Am Ende kam der
Gastgeber Germering mit viermal Gold, viermal Silber und siebenmal Bronze auf
Platz Fünf im Medaillenspiegel hinter den Wasserratten FFB, dem SCW München,
dem SV Ottobrunn und dem TSV Rosenheim. Als erfolgreichste Teilnehmerin der
Veranstaltung konnte Franziska Müller (1999) von den Wasserratten
Fürstenfeldbruck allein vier Gold- und eine Silbermedaille mit nach Hause
nehmen. Ähnliches gelang Sebastian Wenk (2000) vom FW München mit zweimal Platz
Eins, zweimal Platz Zwei und einem Fünften Platz. Im kindgerechten Teil
erkämpften sich Metius Hyska (2003) vom TSV 1860 Rosenheim und Felix Stenglein
(2002) von den Wasserratten je zweimal Gold und einmal Silber und Johanna
Bander (2003) vom SC Wfr. München holte zweimal Gold und einmal Platz Vier.
Cornelia Feller
Oberbayerischer
Mannschaftspokal – Der Frühjahrsdurchgang
Gastgeber des
Frühjahrsdurchgangs des OMP waren für die erste und zweite Liga der Damen und
Herren der SC Prinz Eugen, die Jugendlichen schwammen in Erding.
In der ersten Liga
der weiblichen Jugend führt der TSV Hohenbrunn-Riemerling mit einer halben
Minute Vorsprung vor den Zweitplatzierten aus Ingolstadt. Bei den jungen Herren
können die Delphine aus Ingolstadt mit 15 Sekunden Vorsprung im Herbst an den
Start gehen. Die zweite Liga führt der SSV Schrobenhausen an. Die Leistungen
der Schrobenhausener sind besonders hoch einzuschätzen, da der Verein momentan
kein eigenes Bad zur Verfügung hat und die Trainingsbedingungen nicht als
optimal zu bezeichnen sind. Dass trotz des mangelnden Trainings derart gute
Zeiten geschwommen wurden lag am persönlichen Engagement der einzelnen Schwimmerinnen
und Schwimmer und an der tatkräftigen Unterstützung durch den Abteilungsleiter
und Trainer.
In der ersten Liga
der Damen und Herren ist die Leistungsdichte sehr hoch. So beträgt bei den
Damen der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 8 kaum mehr als eine halbe Minute.
Auch bei den Herren haben zumindest alle Mannschaften bis Platz 5 noch
berechtigte Hoffnungen auf den ersten Platz. Da die Erstplatzierten von Prinz
Eugen nur vier Sekunden vor den Dritten aus Erding liegen, kann man sich auf
einen spannenden Herbstdurchgang freuen. In der zweiten Liga führen sowohl die
Damen als auch die Herren aus Schrobenhausen mit jeweils einer Minute
Vorsprung, so dass auch hier berechtigte Aufstiegshoffnungen vorhanden sind.
Frühjahrsdurchgang – die
Plätze 1 bis 3
1. Liga Jugend weiblich
1. TSV Hohenbrunn-Riemerling I 13:01,64
2. SC Delphin Ingolstadt 13:32,18
3. SSG Penzberg-Tutzing 13:41,44
1. Liga Jugend männlich
1. SC Delphin Ingolstadt I 13:27,66
2. SG Stadtwerke München 13:42,43
3. TSV 1862 Erding 14:19,84
2. Liga Jugend weiblich
1. SSV Schrobenhausen 14:26,56
2. SC Prinz Eugen München 14:37,29
3. SC Delphin Ingolstadt 14:41,14
2. Liga Jugend männlich
1. SSV Schrobenhausen (GER) 17:34,11
2. WSF Beilngries (GER) 19:32,25
1. Liga Damen
1. TSV Neuburg 12:53,45
2. WARA Fürstenfeldbruck 13:08,44
3. TSV Starnberg von 1880 e.V. 13:12,56
3. SV Grafing-Ebersberg 13:12,56
1. Liga Herren
1. SC Prinz Eugen München 11:03,75
2. TSV Bad Reichenhall 11:04,83
3. TSV 1862 Erding 11:08,21
2. Liga Damen
1. SSV Schrobenhausen 13:27,77
2. WARA Fürstenfeldbruck 14:26,82
3. SV Grün-Weiß Holzkirchen 14:30,63
2. Liga Herren
1. SSV Schrobenhausen 11:56,31
2. SV Grün-Weiß Holzkirchen 12:48,36
3. DJK Sportbund München 13:13,92
Karin
Schell
Riemerlinger Haie fischen
32 Kreismeitertitel aus dem Wasser
32 x Gold – 16 x Silber – 10 x Bronze – Pokal
Platz 1 und 3
Am
letzten Wochenende trafen sich die besten Schwimmer und Schwimmerinnen des
Be-zirks I, Kreis VI München-Nord zu den Kreis-Jahrgangs-Meisterschaften „Kurze
Bahn“ im Ozonhallenbad des TSV-Hohenbrunn-Riemerling zum Wettstreit auf die
obersten Plätze. 13 Vereine waren mit knapp 350 Teilnehmern angereist. Bis zum
Ende des Tages zählte man rund 1100 Starts. Der Wettkampf wurde vom
Kampfgericht souverän und zügig absolviert, so dass die Resultate gegen
17.00Uhr vorlagen. Dabei zeigten die Riemerlinger Haie wieder einmal mehr ihre
gute Form und bestätigten dies mit einem hervorragenden Ergebnis. Mit am Ende
32 1. Plätzen konnten folgende Schwimmer als Kreismeister gefeiert werden:
Damen:
Helen
Scholtissek (97), Alexa Buck (97), Vanessa Breunig (96), Theresa Boocock (95),
Teresa Baerens (94), Katharina Schweiger (93), Luisa Stiegler (92).
Herren:
Niclas
Firnges (99), Eric Florian Henschel (98),
Magnus Schweiger (97) Vittorio Heinemann (94), Andre Stadler (94), Tim
Büttner (93), Riccardo Bellingacci (92), Christian Stadhouders (92), Patrick
Hausotter (91), Moritz Neumann (91), Thomas Diller (90), Kilian Sandoval
(AK20).
Zusätzlich
belegten die TSV-Riemerlinger 16 x Platz 2 und 10 x Platz 3. Zum Abschluss kam
es noch zu einem spannenden Duell aller Teams bei den Staffeln. Auch hier
konnte kein Verein den Haien Parole bieten. So freuten sich die Schwimmer und
Schwimmerinnen am Wettkampfende über den Pokalsieg in der 8x 50m Lagen-Staffel.
Auf Platz 2 folgte der TSV-Vaterstetten und Platz 3 ging an die 2. Mannschaft
ebenfalls aus Hohenbrunn-Riemerling.
Das
Trainerteam um Head-Coach Jens Lunemann war mit dem Ergebnis mehr als
zufrieden.

Foto vom Pokalsieg der
Staffel über 8 x 50m Lagen der Riemerlinger Haie
Schwimmer: Vanessa Breunig, Theresa Boocock, Luisa Stiegler, Teresa
Baerens, Tim Büttner, Thomas Diller, Patrick Hausotter, Martin Stadhouders.
Birgit Hausotter
Jonas Lunemann schwimmt im
Finale bei den Deutschen Schwimm-Kurzbahnmeisterschaften
und bricht 2 Bayerische
Altersklassenrekorde
Platz 6 über 50m
Freistil im A-Finale
Platz 1 über 100m
Freistil im B-Finale
2 Bayerische
Altersklassenrekorde über 50m Schmetterling und 100m Freistil
4 neue persönliche
Bestzeiten
2 neue persönliche
Bestzeiten
Im Finale bei den
Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2008 zu schwimmen, das hatte Jonas
Lunemann auf seinem Wunschzettel und er schaffte sein Ziel. Der 18-jährige
Schwimmer vom TSV Hohenbrunn-Riemerling konnte seine Spitzenform über 50m
Freistil auch in Essen beweisen. Er sicherte sich einen hervorragenden 6. Platz
im A-Finale und kam dabei mit 0:22,30 min. knapp an seine kürzlich erreichte
Bestzeit von 0:22,19 min. heran. Sein Trainer und Vater Jens Lunemann der Jonas
und auch Teresa bestens auf diesen Wettkampf fit gemacht hatte, war die Freude
ins Gesicht geschrieben.

Ein zweites Mal im
Finale stand Jonas dann noch über 100m Freistil. Hier war er ebenfalls mehr als
erfolgreich. Er holte sich hier nicht
nur Platz 1 im B-Finale in neuer persönlicher Bestzeit von 0:49,15 min, sondern
schwamm zugleich neuen Bayerischen Alters-klassenrekord im Jahrgang 1990.
Spannung verschaffte auch das Rennen über 200m Freistil. Er steigerte seine
Leistung vom Aufstiegskampf der DMS vor 2 Wochen und schwamm erstmals unter die
1.49,00 min-Grenze. Er kam in 1:48,41 min. ins Ziel. Eine weitere Bestzeit und
abermals einen Bayerischen Altersklassenrekord nahm er dann noch über 50m
Schmetterling in 0:25,26 min. mit nach Hause. Die100m Schmetterlingstrecke
schaffte er ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit in 0:55,67 min..
Seine Teamkollegin
die erst 14-jährige Teresa Baerens startete in Essen über 200m Freistil,
200m Lagen und 100m Freistil. Auch sie bewies deutliche Leistungssteigerungen.
Über 200m Freistil konnte sie erfolgreich ihre alte Bestmarke um über 2
Sekunden auf 2:07,70 min unterbieten. Auch über 200m Lagen fischte sie eine
neue Bestzeit aus dem Wasser. Die Uhr blieb hier bei tollen 2:25,97min. stehen.
Die 100m Freistil beendete sie unter der Minuten-grenze in 0:59,16min.
Ein rundum
gelungener Wettkampf für die Riemerlinger Haie und für Jonas ging ein
Wunschzettel nun schon vor Weihnachten in Erfüllung.
Birgit Hausotter
DMS 2008 -
Riemerlinger Haie gewinnen Aufstiegskampf in die 2. Bundesliga Süd
1. Platz mit 23.924 Punkten in
Wiesbaden
Jubelnd lag sich
das Herrenteam der Schwimmer des TSV-Hohenbrunn-Riemerling mit Trainer Jens
Lunemann am Wettkampfende in den Armen und spreizten die Finger zum
Victoryzeichen (Sieg). Endlich hatten
sie ihr großes Ziel, den Einzug in die 2. Bundesliga Süd mit insgesamt 23.924
Punkten als bester Verein des Tages verwirklicht. Letztes Jahr trennte sie
gerademal 90 Punkte von ihrem Traum.
Nach Wiesbaden dem
diesjährigen Austragungsort der Deutschen Mann-schaftsmeisterschaften Schwimmen
zum Aufstiegskampf in die 2. Bundesliga Süd waren die Schwimmer: Benedikt Bartenschlager,
Tim Büttner, Thomas Diller, Benjamin Eismann, Eduard Gebhard, Patrick
Hausotter, Marko Leljak, Benedikt Lunemann, Jonas Lunemann, Moritz Neumann,
Kilian Sandoval als klare Favoriten angereist um zu siegen. Auch ihre Gegner
vom SGR Karlsruhe, die mit einer weiblichen Fanverstärkung vertreten waren und
SV Würzburg 05 hatten sich viel vorgenommen und machten somit den gesamten
Wettkampf spannend. Doch für die Riemerlinge Haie lief alles perfekt. Jeder
einzelne Schwimmer fischte sich neue Bestzeiten aus dem Wasser. Zum Teamerfolg
kam noch, dass sich Jonas Lunemann angefeuert von seinen Schwimmfreunden mit
einer grandiosen Zeit von 0:22,19min über 50m Freistil und 927 Punkten an die
derzeit Deutsche Spitze seines Jahrgangs setzte. Ein Sahnehäubchen legte er
dann noch über 100m Freistil drauf, als er bei 0:49,29min. anschlug.

Lautstark
angefeuert wurden die letzten beiden Wettkämpfe, da hier lediglich 174 Punkte
Abstand zu Karlruhe waren. Jedoch die Haie ließen sich nicht von ihrem hoch
gesteckten Ziel abbringen und schwammen die Punkte für ihr Team nach Hause. Am
Ende hatten Sie fast 900 Punkte (23.924) mehr als in der Vorrunde (23.042).
Eine wirklich hervorragende Leistungssteigerung.
Trainer Jens
Lunemann: “ Teamwettkämpfe sind weitaus mehr von Emotionen geprägt, wie
Einzelwettkämpfe. Aber was die Jungs diesen Samstag zeigten wird mir wohl ein
Leben in Erinnerung bleiben. „Sie
schwammen alle auf der perfekten Welle und es war für mich der perfekte
Tag“!
Birgit Hausotter
Oberbayerischer
Mannschaftspokal – Der Herbstdurchgang
Der
Herbstdurchgang des OMP fand für die erste Liga der Jugend in Ingolstadt statt,
die zweite Liga war in Dachau zu Gast.
In
der ersten Liga der weiblichen Jugend konnten die bereits nach dem
Frühjahrsdurchgang Erstplatzierten vom TSV Hohenbrunn-Riemerling ihren damals
knappen Vorsprung deutlich ausbauen: sie lagen in der Endabrechnung fast eine
Minute vor der SSG Penzberg-Tutzing. Die Wasserratten aus Fürstenfeldbruck
liegen mit nur 4 Sekunden Rückstand auf Platz 3. Bei den jungen Herren konnten
die Wasserratten Fürstenfeldbruck ihren ersten Platz nicht verteidigen, sie
wurden Zweiter. Die Sieger kommen aus München vom SC Prinz Eugen. Die
Mannschaft vom SCW München belegte den dritten Platz.
In
der zweiten Liga bestätigten die Mädchen aus Neuburg und Fürstenfeldbruck ihre
Platzierungen aus dem Frühjahrsdurchgang und steigen somit in die 1. Liga auf.
Hart umkämpft war der dritte Platz: die jungen Damen aus Hohenbrunn-Riemerling,
Erding und Dachau trennten letztendlich nur 2,5 Sekunden. Bei den männlichen
Jugendlichen der zweiten Liga gibt es in diesem Jahr drei Aufsteiger. Neben dem
TSV 1862 Erding und dem TSV Neuburg kann der SV Dachau dank seiner
ausgezeichneten Gesamtzeit in die erste Liga.
Frühjahrsdurchgang – die
Plätze 1 bis 3
1. Liga Jugend weiblich
1. TSV
Hohenbrunn-Riemerling 26:02,70
2. SSG Penzberg-Tutzing 26:56,07
3. Wasserratten Fürstenfeldbruck 27:00,03
1. Liga Jugend männlich
1. SC Prinz Eugen
München 25:20,52
2. Wasserratten Fürstenfeldbruck 25:34,35
3. SC Wasserfreunde München 26:08,62
2. Liga Jugend weiblich
1.
TSV Neuburg 29:02,44
2. Wasserratten Fürstenfeldbruck 29:12,04
3.
TSV Hohenbrunn-Riemerling 29:30,41
2. Liga Jugend männlich
1.
TSV 1862 Erding 27:06,88
2.
TSV Neuburg 27:49,05
3. SV Dachau 29:16,60
Karin
Schell
Oberbayerische
Kurzbahnmeisterschaften in Eichstätt
Am Samstag,
29.11.08 richtete die Schwimmabteilung des PSV Eichstätt e. V. die
Kurzbahnmeisterschaften des Bezirk I Oberbayern im Hallenbad der II.
Bereitschaftspolizeiabteilung Eichstätt aus.
Zu dieser Meisterschaft, welche erstmals mit einer Wertung für die
Jahrgänge 95-98, sowie Jahrgänge 94 und älter und einer Masterswertung
durchgeführt wurde, beteiligten sich insgesamt 17 Schwimmvereine aus
Oberbayern. Eröffnet wurde die Meisterschaft von Eduard Templer dem Vorsitzenden des PSV Eichstätt. Eduard Templer erhielt auch aus den
Händen des Bezirksvorsitzenden Dietmar
Neufang den Ehrenteller des Bezirks Oberbayern für das 50 jährige
Vereinsjubiläum des PSV Eichstätt.

Das
Orga-Team des PSV unter der Leitung von Klaus
Wittmann und Jörg Neumüller
hatten schon im Vorfeld des Wettbewerbs alle Vorbereitungen für einen
reibungslosen Ablauf getroffen. So konnten dann bei toller Stimmung in der
Schwimmhalle zahlreiche spannende Schwimmwettbewerbe durchgeführt werden.
Aber auch die sportlichen Erfolge blieben nicht auf der Strecke.
Insgesamt 15 Medaillen konnten sich die PSV`ler so neben der Durchführung der
Meisterschaft auch noch sichern.
Erfolgreichster Medaillensammler war Christopher Weiß mit seinen beiden Goldmedaillen über 100 m Lagen
und 200 m Kraul, sowie drei Bronzemedaillen über 100m Kraul, 50m Kraul und 50m
Schmetterling.
Zwei Goldmedaillen erschwamm sich auch Günther Schöpfel mit seinen beiden Siegen über die 100m und 200 m
Kraul.
Ebenfalls zwei Goldmedaillen steuerte Jörg Neumüller bei. Er siegte über 50 m Schmetterling und 50 m
Brust. Auf der 50 m Bruststrecke verfehlte er dabei nur knapp den Deutschen
Altersklassenrekord.
Julia Schulze erschwamm sich einen kompletten
Medaillensatz. Sie gewann die 50 m Brust, wurde zweite über die 100 m Lagen und
belegte einen dritten Rang über die 100 m Kraul.
Christine Pfister stellte bei
ihrem Sieg über die 100 m Kraul eine neue persönliche Bestzeit von 1:03,58 min.
auf. Einen dritten Rang belegte sie über die 100 m Brust.
Schließlich erschwamm sich noch Christina
Neumüller auf der 200 m Lagenstrecke eine Silbermedaille.
Ehrungen im
Bezirk Oberbayern
Nach
der vom Bezirksratsvorsitzenden Dietmar Neufang perfekt vorbereiteten und
durchgeführten Bezirksratssitzung konnten sich die Ratsmitglieder auf einen
entspannten Ehrenabend freuen. Wie jedes Jahr wurden besonders erfolgreiche
oberbayerische Sportler und verdiente Mitarbeiter aus den Vereinen zusammen mit
ihren Angehörigen und Trainern nach Ismaning eingeladen. Gemeinsam mit
Ehrengästen des BSV, des BLSV und des DSTV genoss man das Drei-Gänge-Menü und
freute sich auf den Höhepunkt des Abends, die Verleihung der Urkunden und
Ehrennadeln, -zeichen und –teller.
In
diesem Jahr wurde das Silberne Ehrenzeichen des Bezirks Oberbayern an drei
verdiente Mitglieder aus Vereinen verliehen. Für ihr großes Engagement bedankte
sich der Bezirk bei Alexandra und Jutta Pulsack vom TSV Starnberg und bei Peter Demmelmayr vom SV Dachau mit
dem Ehrenzeichen.
Die
goldene Ehrennadel des BSV überreichte der stellvertretende Vorsitzende des
BLSV Walter Moser an Siegfried Natzer, der seit 25 Jahren als Abteilungsleiter
und Trainer dem SSV Schrobenhausen zu Verfügung steht.
Mit
einer Überraschung für Dietmar Neufang begann die Ehrung für die erfolgreichen
Nachwuchssportlerinnen im Synchronschwimmen durch die Fachwartin im BSV Bärbel
Rauscher. Sie bedankte sich nämlich zuerst mit einem Präsent bei ihm für die
Durchführung der jährlichen Ehrenabende. Die Erfolge der fünf jungen Damen
(alle Jahrgang 1993) sind so zahlreich, dass nur die größten Highlights
Erwähnung finden. Nina Behle, Marlene Bojer und Regine Hartwig, die Isar-Nixen
schwimmen für die SG Stadtwerke München, wobei Marlenes größter Erfolg die
Deutsche Jugendmeisterschaft im Duett war. Regine war in 2007/2008 die beste
Nachwuchsschwimmerin Bayerns. Franziska Bärthel und Natascha Heckel kommen vom
TSV Neuburg. Die Donau-Nixe Natascha wurde 2007 Deutsche Jugendmeisterin in der
Gruppe.

Der
Jüngste zu ehrende Nachwuchs wurde von den Wasserspringern präsentiert: Noemi
Borghoff und Frida Källgren von der SG Stadtwerke München haben mit ihren 10
Jahren schon beachtliche Erfolge vorzuweisen.
Bei
den Masters Schwimmern wurde Gerlinde Maute, AK 40 vom MSV München geehrt. Sie
gewann nicht nur jeweils drei Oberbayerische und drei Bayerische Meistertitel,
sondern auch Gold mit der Mixed Staffel bei den Europameisterschaft in Kranj.
Herbert Lindacher, AK 50, vom SC Delphin Ingolstadt gewann neben fünf
oberbayerischen Titeln etliche Bayerische und einen Deutschen Meistertitel.
Bei
den jungen Schwimmern wurde Stephanie Reichelt vom SC Wasserfreunde München für
sechs Oberbayerische Meistertitel ausgezeichnet. Yasmin Suu vom TSV
Vaterstetten glänzt bei den Rücken- und Schmetterlingsdisziplinen: sie gewann
vier Oberbayerische Titel, darüber hinaus wurde sie über 50m und 100m Rücken
Bayerische Meisterin. In Schmetterling belegte sie zweimal Platz Zwei und
einmal Platz Drei. Auch Fabian Müllers (SC Delphin Ingolstadt) Rekordliste ist
lang: er wurde sechsmal Oberbayerischer Meister; bei den Bayerischen
Jahrgangsmeisterschaften wurde er einmal Erster, fünfmal Zweiter und einmal Dritter.
Dominik Königseder vom SV Wacker Burgahausen erschwamm sich fünf Siege bei den
Oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften, dreimal wurde er Bayerischer Meister
und zweimal belegte er Platz Zwei. Besonders erfolgreich ist er beim
Brustschwimmen: hier stellte er 2006 und 2007 auf der 25m- und der 50m-Bahn
Bayerische Jahrgangsrekorde über 50m, 100m und 200m auf.
Last
but not least wurde der Schwimmwart von Kreis 4, Joachim Müller für sein
langjähriges Engagement in Kreis und Bezirk mit einem Bayerischen Löwen geehrt.
Bei all dem ehrenamtlichen Einsatz und den tollen sportlichen Leistungen werden
sicher noch viele schöne Ehrenabende auf uns zukommen.
Karin
Schell
Kreisnachwuchsschwimmfest
am 01.03.2008 im Plantsch in Schongau
Auch in diesem Jahr lud die
Abteilung Schwimmen des TSV Schongau wieder
ins Schongauer Schwimmbad Plantsch zum "Kreisnachwuchsschwimmfest mit
kindgerechten Wettkämpfen" ein. Athleten aus 12 Vereinen wie TSV
Schongau, Post SV Weilheim und SSG
Penzberg/Tutzing kämpften in 19 Wettkämpfen um Medaillen. Bei guter
Stimmung erzielten die 6-14jährigen Schwimmerinnen und Schwimmer bei
insgesamt 400 Starts tolle Ergebnisse, die mit Medaillen und Urkunden
belohnt wurden. Alle Beteiligten, sowohl Aktive als auch Veranstalter,
zogen eine positive Bilanz des Vormittags und freuen sich bereits auf das
nächste Jahr.
Markus Nagel
Kreismeisterschaften
Kreis IV in Kaufering
Gastgeber knapp geschlagen
Bei den diesjährigen Kurzbahnmeisterschaften des
Schwimmkreises Amper/Würm trafen sich insgesamt 189 Aktive aus den Vereinen SV
Dachau, WARA Fürstenfeldbruck, SSG NEPTUN Germering, DJK SB München, SC
Pöcking-Possenhofen, TSV Karlsfeld, TSV Starnberg und dem gastgebenden VfL
Kaufering zum Wettstreit im Kauferinger Lechtalbad.
Mit 43 Schwimmern stellte der Gastgeber nicht nur
zahlenmäßig die zweitstärkste Mannschaft, sondern lag am Ende mit 43 Gold-, 33
Silber- und 28 Bronzemedaillen auch im Medaillenspiegel auf Platz 2.
Bemerkenswert allerdings, dass sie hiermit insgesamt 19 Medaillen mehr gewannen
als die siegreichen Germeringer, und sich nur auf Grund einer einzigen
Goldmedaille hauchdünn geschlagen geben mussten!
Die
meisten Titel bei den Damen gewann Nadine Bulenda (Jg 1990) vom TSV Starnberg,
die sich bei ihren 7 Starts schadlos hielt und alle Titel mit nach Hause nahm.
Bei den Herren gelang dies mit 6 Goldmedaillen Timo Briem (Jg 1994) von den
Fürstenfeldbrucker Wasserratten.
Zu
den weiteren Seriensiegern in der Jahrgangswertung zählten mit 5 bzw. 4 Titeln
noch von den Wasserratten Marco Briem (1996), Sabrina Mayr (1994) und Maxi
Müller (1990), aus Germering Tanja und Karina Sommer (1998 bzw. 1995), Julia
Gogl (1992), Sabrina Jackson, Andreas Telian (beide 1991) und Matthias Kolb
(1989), sowie vom gastgebenden VfL Kaufering Franziska Nimmerfroh (1996),
Patrick Palmer und Maximiliano Zidek (beide 1992) und Thorsten Ruffing (1991).
Bei den Masters lagen Rudi Christmann (TSV Karlsfeld) und Markus Rettinger (DJK
SB München) mit jeweils 4 Titeln ganz vorne.
In
Abwesenheit der in den letzten Jahren dominierenden Schwimmer Martina Aicher
und Christian Kleinert erzielten Julia Gogl und Matthias Kolb (beide SSG Neptun
Germering) die punktbesten Leistungen der Veranstaltung. Dies gelang beiden
jeweils über 100 Freistil mit 573 Punkten für 1:04,43 min bzw. mit 604 Punkten
für 0:56,58 min.
Sascha Kuhls
9. Internationaler Masters Cup des Schwimmvereins Dachau
Rekorde,
Rekorde, Rekorde
Das Wasser kochte,
eine sagenhafte Stimmung – und Rekorde am Fließband – das sind die Attribute, die
den 9. Internationalen Masters Cup des Schwimmvereins Dachau 2009
kennzeichneten. Die viel Arbeit im Vorfeld und während des Wettkampfes hat sich
gelohnt, man blickt zurück auf eine äußerst gelungene Veranstaltung.
Mir einem
Rekordmeldeergebnis von 932
Einzelstarts, das sind 300 mehr als im vergangenen Jahr und mit einer
Steigerung auf das 3-fache des Vorjahres – jetzt 92 Staffelstarts von Vereinen auf 4 Nationen (A, CH, CZ D)
startete der Wettkampf unter der Leitung der Schiedsrichter Sigi
Wie
schon die letzten Jahre, zeichnete sich auch dieses Mal der Wettkampf durch
eine Fülle von Rekorden aus. Allen voran konnte Edith Böhm den Europarekord
über 50m Brust der Altersklasse 80 um über 2 Sekunden auf 0:51,34 min.
verbessern. Ein Deutscher Rekord kam bei Ihrem Start über 50m Rücken heraus.
Zwei
Deutsche Rekorde konnte Wolfgang Pirl in der Altersklasse 50 verbessern (100m B
in 1:12,39 min. / 200m B in 2:37,63 min.). Auch Gerhard Ammer konnte auf seiner
Spezialstrecke 50m Brust in der für ihn neuen AK 50 einen neuen Deutschen
Rekord aufstellen (0:31,97). Zusammen mit Klaus Huber, Torsten Wiegel und Frank
Hesbacher zeichnete er auch für die beiden letzten Deutschen Rekorde über 4x50m
Lagen (2:02,43 min.) und 4x50m Freistil (1:50,10 min.) männlich in
der AK 200 verantwortlich.
Das
sich der Dachauer Masters-Cup zu recht "International" nennt,
beweisen die vielen nationalen Rekorde der letzten Jahre. Wieder konnten sich
mehrere Österreicher und auch eine Tschechin in die Rekordlisten ihres Landes
einschreiben. Theo Marot kam schon mit dem festen Willen zwei österreichische
Langstreckenrekorde zu schwimmen nach Dachau. Das sollte er auch schaffen. über
200m S (2:37,95 min.) und 800m F (10:00,92 min.) blieben die Uhren unter der
alten Bestmarke stehen.
Gleich
vier österreichische Rekorde gingen auf das Konto der Geschwister Messner.
Monika (AK 35) und Andreas (AK 40), beide neu in ihrer Altersklasse, schafften
zweimal das Double. Über 400m Lagen (5:46,78 min./5:19,96 min.) und über 800m F
übertrafen sie die bisherigen Rekordzeiten zum Teil erheblich. Andreas unterbot
über 800m den alten Rekord um fast eine halbe Minute (9:44,67 min.) und Monika
sogar um weit über eine Minute (10:44,78 min.).
Die erstmals nach
Dachau angereisten Prager Schwimmer kamen ebenfalls mit einer
hochklassigen Mannschaft. Die Schwimmerin Vendula Majerova konnte
ebenfalls einen nationalen Rekord über 100m Brust (1:30,78) in der AK 45 mit
nach Hause nehmen.
In der Pokalwertung
musste sich der Vorjahressieger, der SV Lohof in diesem Jahr mit dem zweiten
Platz, hinter der siegreichen SG Stadtwerke München zufrieden geben, wobei zu
bemerken ist, dass Lohof mit Sicherheit in Sachen Stimmung den 1 Platz innehat.
Den 3. Platz konnte in diesem Jahr der gastgebende SV Dachau erschwimmen, der
hier das Handicap des Ausrichters hat.
Wie bereits in den
vergangenen Jahren, nahmen auch wieder einige Funktionäre des Deutschen- und
des Bayerischen Schwimmverbandes an der Veranstaltung teil und absolvierten
ihre Schwimmstrecken und konnten für die vielen Siegerehrungen gewonnen werden.
Neben dem DSV Vize, Eckehard W. Gebauer waren dies Martina Markus,
Vizepräsidentin des Bayerischen Schwimmverbandes (BSV), sowie Susanne Ranner
als Referentin für den Masterssport im BSV, Dietmar Neufang, Vorsitzender des
Schwimmbezirkes München/Oberbayern konnte vom Vorsitzenden des SV Dachau
ebenfalls begrüßt werden und wurde natürlich sofort zur Siegerehrung
verpflichtet.
Zufrieden nach dem
Wochenende, schaut man in Dachau in die Zukunft, denn 2009 wir der Masters Cup
das 10-jährige mit einem weiteren Schwimmfest in Angriff nehmen.
Rainer Rupprecht